Gut versteckt: Die Badestube des Landguts Bäumlihof

Führung: Anne Nagel, Kantonale Denkmalpflege. Bis heute prägt das ehemalige Landgut Bäumlihof, auch Klein-Riehen genannt, die weite Ebene zwischen Basel und Riehen. Aus einem Rebgut des Klosters Klingental entstanden, entwickelte sich das Landgut durch schrittweise Erweiterungen und Landkäufe im 17. und 18. Jahrhundert zu einem feudalen Landsitz. Ab 1842 entstand gegen Osten das aus zwei…

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Gut versteckt: Die Badestube des Landguts Bäumlihof

Führung: Anne Nagel, Kantonale Denkmalpflege. Bis heute prägt das ehemalige Landgut Bäumlihof, auch Klein-Riehen genannt, die weite Ebene zwischen Basel und Riehen. Aus einem Rebgut des Klosters Klingental entstanden, entwickelte sich das Landgut durch schrittweise Erweiterungen und Landkäufe im 17. und 18. Jahrhundert zu einem feudalen Landsitz. Ab 1842 entstand gegen Osten das aus zwei…

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Städtebaulicher Rundgang

Führung: Martin Möhle, ehem. Kunstdenkmäler-Autor Basel-Stadt. Vom Klingental bis zur Kartause: Die städtebauliche Entwicklung der Kleinbasler Altstadt wurde durch den Bau der Rheinbrücke um 1225 angestossen und vollzog sich auf nahezu ebenem Gelände zwischen den Eckpunkten klösterlicher Institutionen. Für das Klingental wurde im 13. Jahrhundert die Stadtmauer erweitert, die Kartause wurde im 15. Jahrhundert gestiftet…

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Zimmererkunst und Dendrochronologie in einem der ältesten Dachwerke Basels

Führung: Till Seiberth, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Ab 1274 entwickelte sich das Kloster Klingental zum grössten und reichsten Kloster Basels. Besonders eindrucksvoll ist das erhaltene Dachwerk über dem ehemaligen Dormitorium. Es zeugt vom bemerkenswerten Können damaliger Zimmerleute, die unter grossem Aufwand und mit einfachsten Mitteln eine Holzkonstruktion erschufen, die nach über 750 Jahren noch immer ihren…

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Denkmalgerecht saniert und zukunftstauglich aktualisiert: Das Arbeitsamt an der Utengasse

Führung: Henriette Hofmann, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Inmitten der Kleinbasler Altstadt wurde 1930–1932 das neue Kantonale Arbeitsamt erbaut. Im Kontext der von schmalen Altstadthäusern gesäumten Gassen sprengte der freistehende Bau mit seinem voluminösen halbrunden Abschluss die städtebaulichen Dimensionen der Altstadt und setzte ein starkes Zeichen im Kampf gegen die zur Zeit der Weltwirtschaftskrise herrschende Massenarbeitslosigkeit. Der…

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1960er-Bauboom im Kleinbasel

Führung: Geraldine Meyer, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Nachdem die Seidenbandfabrik Vischer & Co. – eine der ältesten, grössten und bedeutendsten ihrer Art – zu Beginn der 1960er Jahre die Produktion auf dem nördlich an die Claramatte anschliessenden Areal im Kleinbasel eingestellt hatte, wurden die Fabrikbauten abgerissen, um einer grossen Wohnüberbauung nach Plänen von Burckhardt Architekten Platz…

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Ein Schmuckstück im Matthäus-Quartier

Führung: Meike Wolfschlag, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Inmitten des Matthäus-Quartiers hat die Wohngenossenschaft Gnischter ein Mehrfamilienwohnhaus von 1910 in den letzten Jahrzehnten sorgsam gepflegt und durch massvollen Unterhalt als authentisches Zeitzeugnis bewahrt. Mit seiner dezent am Jugendstil orientierten Formensprache wird das vom Architekten Eduard Pfrunder entworfene Gebäude auch heute noch von seinen Bewohnerinnen und Bewohnern für…

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Weiterbauen im Hinterhof

Führung: Heini Dalcher, Architekt, und Dirk Schmid, ehem. Bauberater, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Gerade im vorwiegend von Arbeitern und Handwerkern bewohnten Kleinbasel wurden die Hinterhöfe der gründerzeitlichen Blockränder meist gewerblich genutzt. Das Hinterhaus Bläsiring 15b mit Werkstatt, Ateliers und Wohnungen war als eines der wenigen praktisch bauzeitlich erhaltenen Objekte seiner Art im Inventar der schützenswerten Bauten…

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Das Franck Areal: Vom Industrieareal zum lebendigen Stadtbaustein

Führung: Mitarbeitende der Wegwarte AG. Die Fabrik, in der einst das Kaffee­Ersatzprodukt «Franck Aroma» und später Senf und Mayonnaise («Thomy») hergestellt wurden, stand jahrelang leer, bis die Geschwister Eckenstein das Areal von Nestlé kaufen konnten. Während die ehemaligen Zichorien­Silos bereits als «Tanzhaus» neu genutzt werden, wird in der früheren Tubenfabrik demnächst das «Kreislaufhaus» eingebaut, die…

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Einfach, langlebig, zukunftstauglich: Kindergärten in NILBO-Bauweise

Führung: Vécsey*Schmidt Architekt*innen. Zu Beginn der 1940er Jahre entwickelte der Architekt, Städtebauer und Theoretiker Hans Bernoulli (1876–1959) zusammen mit der Basler Holzbaufirma Nielsen-Bohny & Co. AG ein vielseitig verwendbares modulares Holzbausystem. Mit dem als NILBO-Bauweise patentierten System wurden in den 1940er und 1950er Jahren u.a. die Siedlung «Im Landauer» sowie mehrere Kindergärten im ganzen Kantonsgebiet…

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Sachlich, modern, repräsentativ: Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Brauerei Warteck

Führung: Boris Schibler, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Das 1931 erbaute Verwaltungsgebäude der damaligen Brauerei Warteck erscheint in zeittypischer Sachlichkeit. Als einziges repräsentatives Element weist das mit Stein eingefasste Eingangsportal darauf hin, dass es sich hier um einen Firmensitz handelt. Die Verkleidung des Gebäudes mit hellem Sichtbackstein schafft einen Bezug zu den in demselben Material ausgeführten Produktionsgebäuden…

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Die Rundhofhalle: Architekturikone auf dem Messeplatz

Führung: Marc Rohr, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Die Rundhofhalle der Schweizerischen Mustermesse ist nicht nur einer der herausragendsten Basler Bauten der 1950er Jahre, sondern vielmehr ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Es wurde in einem knappen Jahr 1953/54 errichtet, nach Plänen von Hans Hofmann, Chefarchitekt der Landesausstellung 1939 und seit 1941 einflussreicher Professor an der ETH Zürich.…

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Aus Tramdepot und Eichstätte wird Grossraumbüro

Führung: Stephan Eicher, Architekt. Das Gebäude in der Hammerstrasse, 1894/95 als erstes Tramdepot für die Basler Strassenbahnen errichtet, wurde bereits 1909 unter weitgehender Wahrung des äusseren Erscheinungsbilds zur Kantonalen Eichstätte umgebaut. Die vier Einfahrten für die Tramwagen an der Westfassade wurden dabei mit Fenstern und Brüstungen versehen, eine davon zum Eingang umgebildet. 2022/23 wurde der…

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Im Atelierhaus von Rolf Rappaz

Führung: Barbara Piatti, Kulturvermittlerin und Co-Kuratorin Rappaz – Haus der Basler Grafik. Mitten im historischen Klingental verbirgt sich ein aussergewöhnlicher Ort: das ehemalige Atelierhaus von Gisèle und Rolf Rappaz. Das Haus gehört zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Kleinbasels, seine Geschichte reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Ab 1971 arbeitete hier der Basler Grafiker, Ausstellungsgestalter und…

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Auf den Spuren der Hugenotten in Basel

Führung: Elisabeth Reichen, ehem. Diakonin «Kirche & Gesellschaft», Eglise française réformée de Bâle. Seit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren sie zu Tausenden auf der Flucht: die Hugenotten und die Waldenser. Auch in Basel, in jener Zeit eine blühende Handelsstadt mit eigener Universität sowie mehreren Druckereien und aufgrund der geografischen Lage unweigerlich in den…

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Stilvoll nächtigen am Rhein: Hotel Krafft

Führung: Direktionsteam des Hotel Krafft. Hier übernachtet und tafelt man auf hohem Niveau: Das 2005 sorgfältig restaurierte Hotel Krafft an der Rheingasse gehört seit langer Zeit zu den besten Adressen Basels. Dabei wird bewusst auf international nivellierte und anonymisierte Gepflogenheiten verzichtet. Vielmehr setzt man auf Authentizität, Atmosphäre und persönliches Ambiente. Die sorgfältige Pflege des aus…

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Zu Besuch im Atelier Balmer

Führung: Isabel Zürcher, Kunstwissenschaftlerin und Co-Autorin der Publikation «Helen Balmer. Zeichen stellen» (2020). Zahlreiche Plastiken aus Stein lassen erahnen, dass die Alemannengasse 44 über Jahrzehnte ein Ort der Kunst gewesen ist: Lorenz (1916–2004) und Helen Balmer (1924–2023) teilten sich diese Adresse seit den 1950er Jahren als Wohn- und Arbeitsort. Die französische Bildhauerin Germaine Richier in…

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Pittoreskes Mittelalter am Rheinsprung? – Das Haus zum Wilden Mann

Führung: Frank Löbbecke, Kantonale Denkmalpflege. Es muss eng geworden sein, als ab 1431 tausende Menschen zum Konzil nach Basel zogen. So eng, dass man überall, wo Platz war, neue Häuser baute. Strassen wurden verengt und selbst ungünstige Hanglagen bebaut. So auch am Rheinsprung, wo um 1436 sechs Häuschen zwischen die Strebepfeiler der Kirchhofmauer von St.…

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