Klein, fein – und nicht minder stadtbildprägend. Auftaktreferat zu den Führungen 2026

Referent: Martin Möhle, ehem. Kunstdenkmäler-Autor Basel-Stadt. Anschliessend: Kleiner Umtrunk. Nicht nur die monumentalen Wahrzeichen, die Kirchen und Prachtbauten bestimmen das Gesicht einer Stadt. Kleine und unscheinbare Bauten oder Objekte wie Brunnen, Kioske, Kandelaber, Denkmäler und vieles mehr gehören zum Stadtbild und werden zuweilen erst bemerkt, wenn sie nicht mehr da sind. Beim Blick in die…

Weiterbauen im Hinterhof

Führung: Heini Dalcher, Architekt, und Dirk Schmid, Kantonale Denkmalpflege. Gerade im vorwiegend von Arbeitern und Handwerkern bewohnten Kleinbasel wurden die Hinterhöfe der gründerzeitlichen Blockränder meist gewerblich genutzt. Das Hinterhaus von Bläsiring 15 mit Werkstatt, Ateliers und Wohnungen war als eines der wenigen praktisch bauzeitlich erhaltenen Objekte seiner Art im Inventar der schützenswerten Bauten verzeichnet. Basierend…

Neues Wohnen auf kleinstem Raum

Führung: Klaus Spechtenhauser, Kantonale Denkmalpflege. Zu den vordergründigen Zielsetzungen des Neuen Bauens gehörte eine umfassende Reform des Wohnens. Vor diesem Hintergrund wurde auch im Rahmen der 1. Schweizerischen Wohnungsausstellung Basel (WOBA) 1930 die WOBA-Siedlung Eglisee realisiert. 13 Schweizer Architekturbüros – darunter Artaria & Schmidt, Bernoulli & Künzel, Mumenthaler & Meier sowie Kellermüller & Hofmann –…

Einfach, langlebig, beliebt: Kindergärten in NILBO-Bauweise

Führung: Vécsey*Schmidt Architekt*innen. Zu Beginn der 1940er Jahre entwickelte der Architekt, Städtebauer und Theoretiker Hans Bernoulli (1876–1959) zusammen mit der Basler Holzbaufirma Nielsen-Bohny & Co. AG ein vielseitig verwendbares modulares Holzbausystem. Mit dem als NILBO-Bauweise patentierten System wurden in den 1940er und 1950er Jahren u.a. die Siedlung «Im Landauer» sowie mehrere Kindergärten im ganzen Kantonsgebiet…

Kleinarchitekturen des Historismus: Der Wolfgottesacker und seine Grabmäler

Führung: Henriette Hofmann, Kantonale Denkmalpflege. Mitten im Gewerbegebiet auf dem Dreispitz liegt der 1872 eröffnete Wolfgottesacker, Basels einziger erhaltener Friedhof aus dem 19. Jahrhundert. Zur Münchensteinerstrasse bildet der schmuckvolle historistische Portalbau den architektonischen Auftakt der Anlage. Hinter dem Friedhofstor öffnet sich sodann das weitläufige Friedhofsgelände mit seinen Wiesen, Weihern, alten Bäumen und kunstvoll gearbeiteten historischen…

Vom Wert der «kleinen Dinge»

Führung: Tipje Reimann und Meike Wolfschlag, Kantonale Denkmalpflege. Bei der Gestaltung des öffentlichen Raums sind viele Interessen aufeinander abzustimmen. Wenn dies vorausschauend geschieht, entstehen überzeugende Plätze, Strassen und Parks, die den unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht werden und von hoher Qualität sind. Beim Aeschenplatz hat man bereits vor über 100 Jahren erkannt, dass dabei auch die kleinsten…

Vom Wert der «kleinen Dinge»

Führung: Tipje Reimann und Meike Wolfschlag, Kantonale Denkmalpflege. Bei der Gestaltung des öffentlichen Raums sind viele Interessen aufeinander abzustimmen. Wenn dies vorausschauend geschieht, entstehen überzeugende Plätze, Strassen und Parks, die den unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht werden und von hoher Qualität sind. Beim Aeschenplatz hat man bereits vor über 100 Jahren erkannt, dass dabei auch die kleinsten…

Tiny Houses aus dem Mittelalter

Führung: Martin Möhle, ehem. Kunstdenkmäler-Autor Basel-Stadt. Der Wechsel von breiten und schmalen Hausfassaden bestimmt das Strassenbild der Altstadt. Nur eine Fensterachse breite und zuweilen turmartig anmutende Häuser wirken wie eingeklemmt oder ineinander verschachtelt ‒ und entsprechen so einem liebgewonnenen Bild der historischen Stadt. Wie heutige Wohnbedürfnisse in diesen beengten Verhältnissen verwirklicht werden können und welche…

Tiny Houses aus dem Mittelalter

Führung: Martin Möhle, ehem. Kunstdenkmäler-Autor Basel-Stadt. Der Wechsel von breiten und schmalen Hausfassaden bestimmt das Strassenbild der Altstadt. Nur eine Fensterachse breite und zuweilen turmartig anmutende Häuser wirken wie eingeklemmt oder ineinander verschachtelt ‒ und entsprechen so einem liebgewonnenen Bild der historischen Stadt. Wie heutige Wohnbedürfnisse in diesen beengten Verhältnissen verwirklicht werden können und welche…

Gut versteckt: Die Badestube des Landguts Bäumlihof

Führung: Anne Nagel, Kantonale Denkmalpflege. Bis heute prägt das ehemalige Landgut Bäumlihof, auch Klein-Riehen genannt, die weite Ebene zwischen Basel und Riehen. Aus einem Rebgut des Klosters Klingental entstanden, entwickelte sich das Landgut durch schrittweise Erweiterungen und Landkäufe im 17. und 18. Jahrhundert zu einem feudalen Landsitz. Ab 1842 entstand gegen Osten das aus zwei…

Gut versteckt: Die Badestube des Landguts Bäumlihof

Führung: Anne Nagel, Kantonale Denkmalpflege. Bis heute prägt das ehemalige Landgut Bäumlihof, auch Klein-Riehen genannt, die weite Ebene zwischen Basel und Riehen. Aus einem Rebgut des Klosters Klingental entstanden, entwickelte sich das Landgut durch schrittweise Erweiterungen und Landkäufe im 17. und 18. Jahrhundert zu einem feudalen Landsitz. Ab 1842 entstand gegen Osten das aus zwei…

Pittoreskes Mittelalter am Rheinsprung? – Das Haus zum Wilden Mann

Führung: Frank Löbbecke, Kantonale Denkmalpflege. Es muss eng geworden sein, als ab 1431 tausende Menschen zum Konzil nach Basel zogen. So eng, dass man überall, wo Platz war, neue Häuser baute. Strassen wurden verengt und selbst ungünstige Hanglagen bebaut. So auch am Rheinsprung, wo um 1436 sechs Häuschen zwischen die Strebepfeiler der Kirchhofmauer von St.…