Neues Wohnen auf kleinstem Raum
28. Mai | 18:00 - 19:00

Führung: Klaus Spechtenhauser, Kantonale Denkmalpflege.
Zu den vordergründigen Zielsetzungen des Neuen Bauens gehörte eine umfassende Reform des Wohnens. Vor diesem Hintergrund wurde auch im Rahmen der 1. Schweizerischen Wohnungsausstellung Basel (WOBA) 1930 die WOBA-Siedlung Eglisee realisiert. 13 Schweizer Architekturbüros – darunter Artaria & Schmidt, Bernoulli & Künzel, Mumenthaler & Meier sowie Kellermüller & Hofmann – realisierten hier eine Mustersiedlung mit modernen Kleinhäusern und Kleinwohnungen auf einem Gelände unweit des Badischen Bahnhofs. Von den 115 Wohnungen für einkommensschwache Schichten waren während der Ausstellung 26 möbliert dem Publikum zugänglich. Die Siedlung war ein radikaler Beitrag zum damals brandaktuellen Thema der «Wohnung für das Existenzminimum». Die Führung bietet auch den Besuch in einem Siedlungshaus von Artaria & Schmidt – mit 45 m² für eine vierköpfige Familie der kleinste Typ –, das 2017–2019 der Verein «Ein Haus WOBA» in den Ursprungszustand zurückversetzt hat und das seither als möbliertes Baudenkmal vermietet wird.
[Foto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt, Klaus Spechtenhauser]
Anmeldung für diese Führung ab 30. April