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1960er-Bauboom im Kleinbasel

Führung: Geraldine Meyer, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Nachdem die Seidenbandfabrik Vischer & Co. – eine der ältesten, grössten und bedeutendsten ihrer Art – zu Beginn der 1960er Jahre die Produktion auf dem nördlich an die Claramatte anschliessenden Areal im Kleinbasel eingestellt hatte, wurden die Fabrikbauten abgerissen, um einer grossen Wohnüberbauung nach Plänen von Burckhardt Architekten Platz…

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Ein Schmuckstück im Matthäus-Quartier

Führung: Meike Wolfschlag, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Inmitten des Matthäus-Quartiers hat die Wohngenossenschaft Gnischter ein Mehrfamilienwohnhaus von 1910 in den letzten Jahrzehnten sorgsam gepflegt und durch massvollen Unterhalt als authentisches Zeitzeugnis bewahrt. Mit seiner dezent am Jugendstil orientierten Formensprache wird das vom Architekten Eduard Pfrunder entworfene Gebäude auch heute noch von seinen Bewohnerinnen und Bewohnern für…

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Weiterbauen im Hinterhof

Führung: Heini Dalcher, Architekt, und Dirk Schmid, ehem. Bauberater, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Gerade im vorwiegend von Arbeitern und Handwerkern bewohnten Kleinbasel wurden die Hinterhöfe der gründerzeitlichen Blockränder meist gewerblich genutzt. Das Hinterhaus Bläsiring 15b mit Werkstatt, Ateliers und Wohnungen war als eines der wenigen praktisch bauzeitlich erhaltenen Objekte seiner Art im Inventar der schützenswerten Bauten…

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Das Franck Areal: Vom Industrieareal zum lebendigen Stadtbaustein

Führung: Mitarbeitende der Wegwarte AG. Die Fabrik, in der einst das Kaffee­Ersatzprodukt «Franck Aroma» und später Senf und Mayonnaise («Thomy») hergestellt wurden, stand jahrelang leer, bis die Geschwister Eckenstein das Areal von Nestlé kaufen konnten. Während die ehemaligen Zichorien­Silos bereits als «Tanzhaus» neu genutzt werden, wird in der früheren Tubenfabrik demnächst das «Kreislaufhaus» eingebaut, die…

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Einfach, langlebig, zukunftstauglich: Kindergärten in NILBO-Bauweise

Führung: Vécsey*Schmidt Architekt*innen. Zu Beginn der 1940er Jahre entwickelte der Architekt, Städtebauer und Theoretiker Hans Bernoulli (1876–1959) zusammen mit der Basler Holzbaufirma Nielsen-Bohny & Co. AG ein vielseitig verwendbares modulares Holzbausystem. Mit dem als NILBO-Bauweise patentierten System wurden in den 1940er und 1950er Jahren u.a. die Siedlung «Im Landauer» sowie mehrere Kindergärten im ganzen Kantonsgebiet…

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Zeitlos modern: Die Allgemeine Gewerbeschule und Schule für Gestaltung

Führung: Hans Krenn, Leitung Öffentlichkeitsarbeit SfG Basel. Die als Allgemeine Gewerbeschule für die gewerblichen und kunstgewerblichen Berufe von Hermann Baur entworfene und zusammen mit Franz Bräuning und Arthur Dürig (Werkstätten) und Hans Peter Baur (Maurerhalle) 1956–1961 realisierte Anlage gehört zu den herausragenden Schulbauten der Schweizer Nachkriegsmoderne. Überzeugend umgesetzt ist das Konzept eines nach Funktionen gegliederten…

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Sachlich, modern, repräsentativ: Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Brauerei Warteck

Führung: Boris Schibler, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Das 1931 erbaute Verwaltungsgebäude der damaligen Brauerei Warteck erscheint in zeittypischer Sachlichkeit. Als einziges repräsentatives Element weist das mit Stein eingefasste Eingangsportal darauf hin, dass es sich hier um einen Firmensitz handelt. Die Verkleidung des Gebäudes mit hellem Sichtbackstein schafft einen Bezug zu den in demselben Material ausgeführten Produktionsgebäuden…

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Die Rundhofhalle: Architekturikone auf dem Messeplatz

Führung: Marc Rohr, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Die Rundhofhalle der Schweizerischen Mustermesse ist nicht nur einer der herausragendsten Basler Bauten der 1950er Jahre, sondern vielmehr ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Es wurde in einem knappen Jahr 1953/54 errichtet, nach Plänen von Hans Hofmann, Chefarchitekt der Landesausstellung 1939 und seit 1941 einflussreicher Professor an der ETH Zürich.…

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Aus Tramdepot und Eichstätte wird Grossraumbüro

Führung: Stephan Eicher, Architekt. Das Gebäude in der Hammerstrasse, 1894/95 als erstes Tramdepot für die Basler Strassenbahnen errichtet, wurde bereits 1909 unter weitgehender Wahrung des äusseren Erscheinungsbilds zur Kantonalen Eichstätte umgebaut. Die vier Einfahrten für die Tramwagen an der Westfassade wurden dabei mit Fenstern und Brüstungen versehen, eine davon zum Eingang umgebildet. 2022/23 wurde der…

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Vom Befestigungsring zur Promenade: Der Theodorsgraben im Wandel der Zeit

Führung: Susanne Winkler, Gartendenkmalpflegerin, Stadtgärtnerei Basel-Stadt. Der Theodorsgraben erzählt von der Entfestigung Basels und der Entstehung neuer Quartiere, Strassen und Grünanlagen im 19. Jahrhundert. Sein Name erinnert an den ehemaligen Stadtgraben vor dem Kirchbezirk St. Theodor. Wo sich früher Stadtmauer, Graben und die ausserhalb der Stadt gelegene Herrenmatte befanden, entstand im Zuge der Stadterweiterung nach…

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Zu Besuch im Atelier Balmer

Führung: Isabel Zürcher, Kunstwissenschaftlerin und Co-Autorin der Publikation «Helen Balmer. Zeichen stellen» (2020). Zahlreiche Plastiken aus Stein lassen erahnen, dass die Alemannengasse 44 über Jahrzehnte ein Ort der Kunst gewesen ist: Lorenz (1916–2004) und Helen Balmer (1924–2023) teilten sich diese Adresse seit den 1950er Jahren als Wohn- und Arbeitsort. Die französische Bildhauerin Germaine Richier in…

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Neues Wohnen auf kleinstem Raum

Infos und Kurzführungen fortlaufend: Klaus Spechtenhauser, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt Zu den vordergründigen Zielsetzungen des Neuen Bauens gehörte eine umfassende Reform des Wohnens. Vor diesem Hintergrund wurde auch im Rahmen der «1. Schweizerischen Wohnungsausstellung Basel» (WOBA) 1930 die WOBA-Siedlung Eglisee realisiert. 13 Schweizer Architekturbüros – darunter Artaria & Schmidt, Bernoulli & Künzel, Mumenthaler & Meier sowie…