Informationsstand

Beim Informationsstand der Kantonalen Denkmalpflege kann man sich über das Denkmaltag-Programm informieren und Restkarten für noch nicht ausgebuchte Führungen beziehen. Zudem liegt ein reichhaltiges Angebot an Publikationen zum Kauf bereit. Foto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt, Kathrin Schulthess

Rundfahrten mit historischen Trams

Kostenlose Fahrten mit historischen Tramkompositionen der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) mit Personal des Tramclubs Basel (TCB) Mit der Eröffnung der Tramlinie nach Riehen am 7. August 1908 erreichte die moderne Zeit definitiv das damals noch beschauliche Bauern- und Winzerdorf. Bereits 1914 konnte man bis an die Landesgrenze fahren, später dann bis Lörrach. Auch dieses Jahr lädt…

Eröffnung mit anschliessendem Apéro

Regierungsrätin Esther Keller eröffnet den diesjährigen basel-städtischen Denkmaltag in Riehen. Die Riehener Gemeindepräsidentin Christine Kaufmann erläutert die zu bewältigenden Herausforderungen in der Gemeinde – etwa wenn der identitätsstiftende Dorfbildcharakter und neue bauliche (und verkehrstechnische) Entwicklungen unter einen Hut gebracht werden sollen. Jonathan Büttner und Boris Schibler von der Kantonalen Denkmalpflege stellen die von einem dialogischen…

Serientermine

Auf den Spuren der Hugenotten in Basel

Führung: Elisabeth Reichen, ehem. Diakonin «Kirche & Gesellschaft», Eglise française réformée de Bâle. Seit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren sie zu Tausenden auf der Flucht: die Hugenotten und die Waldenser. Auch in Basel, in jener Zeit eine blühende Handelsstadt mit eigener Universität sowie mehreren Druckereien und aufgrund der geografischen Lage unweigerlich in den…

Serientermine

Riehen – Ein Dorf im Wandel

Führung: Stefan Hess, Historiker/Kunsthistoriker. Riehens historischer Dorfkern weist einen beachtlichen Umfang auf und gilt gemeinhin als weitgehend intakt. In Wirklichkeit ist er das Resultat unzähliger Interventionen aufgrund von sich wandelnden Bedürfnissen, von Umnutzungen oder von weitreichenden neuen Anforderungen, etwa beim Bau der Wiesentalbahn. Im 20. Jahrhundert bemühten sich Gemeinde und Kanton trotz verkehrsbedingter Eingriffe und…

Serientermine

Riehen in der Steinzeit: Als Neandertaler, Höhlenhyänen und erste Bäuerinnen hier lebten

Führung: Annina Banderet, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt. Die ältesten archäologischen Funde aus dem Kanton Basel-Stadt stammen aus Riehen und Bettingen. Neandertaler machten hier einst Jagd auf Höhlenhyänen, Mammuts und grosse Wildtiere. Sicher sammelten sie auch wilde Pflanzen, Knollen und Früchte. Auf den fruchtbaren Böden in leichter Hanglage entstanden in der Jungsteinzeit die ersten Dörfer und Äcker.…

Serientermine

Riehens mittelalterlicher Kern – Dorfkirche, Kirchenburg und Meierhof

Führung: Conradin Badrutt und Frank Löbbecke, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Meierhof und Dorfkirche waren der Kern, von dem aus sich Riehen entwickelt hat. Vermutlich stand hier schon im 8./9. Jahrhundert eine Kirche. Die älteste sichtbare Bausubstanz datiert ins 11. Jahrhundert. 300 Jahre später wurde die romanische Kirche erweitert und mit einem Glockenturm versehen. 1694 hat man…

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Das Wettsteinhaus: Zur Restaurierung einer Restaurierung

Führung: Anna Katharina Sintzel Item, Fistarol Sintzel Jakobs Architekten, und Rebekka Brandenberger, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Das Wettsteinhaus im Dorfkern von Riehen widerspiegelt 500 Jahre Riehener Geschichte – zuerst einfaches Bauerngut, um 1650 von Johann Rudolf Wettstein zum repräsentativen Sommersitz umgebaut, über die Weltkriege ständiger Wohnsitz und seit 1972 Spielzeug-, Dorf- und Rebbaumuseum. Bei der 1969–1972…

Serientermine

Gehobene Wohnkultur des 17. Jahrhunderts: Das Neue Wettsteinhaus

Führung: Hannah Wälti und Till Seiberth, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Das Alte und das Neue Wettsteinhaus bilden im Dorfzentrum Riehens eine malerische, durch Fachwerkbauten und Treppentürmchen geprägte Anlage, die auf den namhaften Politiker und Bürgermeister der Stadt Basel Johann Rudolf Wettstein (1594–1666) zurückgeht. Nachdem Wettstein in den Jahren 1640–1652 das Alte Wettsteinhaus mit beträchtlichem finanziellen Aufwand…

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Verborgenes Gartenidyll: Der Iselin-Weber-Park

Führung: Susanne Winkler, Gartendenkmalpflegerin, Stadtgärtnerei Basel-Stadt. Das ehemalige Iselin-Weber’sche Landgut (Baselstrasse 61/65), dessen Ehrenhof von Herrschaftshaus und Ökonomie flankiert wird, ist ein Meisterwerk spätbarocker Baukunst. Der dahinterliegende, sich bis zur Wiesenaue erstreckende Garten entstand in mehreren Etappen. An die Stelle eines Barockgartens trat im frühen 19. Jahrhundert – der damaligen Mode entsprechend – eine natürlich…

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Der S-Bahn-Ausbau und die Folgen für Riehen

Führung: Christine Kaufmann, Gemeindepräsidentin Riehen, und Patrick Scheffler, Fachbereichsleiter Hochbau, Gemeinde Riehen. Die Planung und der Bau der Wiesentalbahn in den 1850er Jahren hatten in Riehen grossen Widerstand ausgelöst, da die Bahnlinie mitten durch das Dorf führte und es in zwei Teile zerschnitt. Der reguläre Betrieb auf dem ersten Abschnitt vom Badischen Bahnhof bis nach…

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Der Cagliostro-Pavillon: Ein Kleinod des Rokoko

Führung: Hardy Happle, Architekt. Zum ehemaligen Landgut Glögglihof gehört auch der an der Strasse nach Basel stehende Cagliostro-Pavillon. Er wurde 1762 von einem unbekannten Architekten als Lusthäuschen erbaut und darf als wahres Kleinod der Rokoko-Architektur gelten. Der 1783 rückseitig angefügte Treppenturm steht in Verbindung mit dem gleichzeitigen Umbau des Dachgeschosses, zu dem der rätselhafte Graf…

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Die «Mohrhalde»: Hans Sandreuters Gesamtkunstwerk

Führung: Henriette Hofmann und Meike Wolfschlag, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Der bedeutende Landschafts- und Figurenmaler Hans Sandreuter (1850–1901), der als der engste Schüler Arnold Böcklins gilt, liess sich 1897/98 nach eigenen Ideen vom Basler Architekten Emanuel La Roche ein Wohnhaus mit Atelier erbauen. Der zweigeschossige Baukörper unter flachem Walmdach vereinigt im vorderen Teil die Wohnräume, im…

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Wohnikone des Neuen Bauens: Das Haus Colnaghi

Führung: Hans-Ulrich Iselin, Miteigentümer und Bewohner, sowie Thomas Osolin, Architekt. Zwischen 1927 und 1930 errichteten die Basler Architekten Paul Artaria und Hans Schmidt in Riehen drei moderne Wohnhäuser, die international ausstrahlten und zu Ikonen des Neuen Bauens geworden sind. Mit ihnen wollten Artaria & Schmidt exemplarisch vor Augen führen, wie ein neues, von Konstruktion und…

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Ein modernes Atelierhaus für eine Bildhauerin

Führung: Martin Boesch, Architekt. Mit dem Wohn- und Atelierhaus für die Bildhauerin Brunilde Kind-Damira (1884–1978) konnten die Basler Architekten Franz Bräuning und Hans Leu 1929 einen ihrer ersten modernen Bauten errichten. Der konventionell gemauerte Flachdachbau gliedert sich in zwei zueinander vertikal wie horizontal versetzte kantige Kuben, die harmonisch in das gegen Osten abfallende Terrain gesetzt…

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Zu Besuch bei Niklaus Stoecklin

Führung: Nicolas Lüscher, Hausherr und Enkel von Niklaus Stoecklin, sowie Anne Nagel, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Dank des frühen Erfolgs als Maler konnte sich Niklaus Stoecklin (1896–1982) bereits im Alter von 32 Jahren ein eigenes Wohn- und Atelierhaus in Riehen leisten. Der Kauf des Baulands an der Hangkante zum Niederholz war gebunden an ein Projekt der…

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Wohn- und Atelierhaus Barth

Führung: Klaus Spechtenhauser, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Nach zahlreichen Auslandaufenthalten beschloss der Basler Künstler Paul Basilius Barth (1881–1955) Mitte der 1930er Jahre, sich in Riehen niederzulassen und beauftragte Paul Artaria mit dem Bau eines Wohn- und Atelierhauses. Wie schon 1926 beim Wohn- und Atelierhaus Wenk sind auch hier zwei Baukörper mit eigenen, minimal geneigten Pultdächern L-förmig…

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Konsequent modern: Haus Sponagel

Führung: Dorothee Huber, Kunsthistorikerin. In den 1960er Jahren trat neben eine stark formbetonte, meist aus Beton gestaltete Architektur ein rational-konstruktiver, vom Gedanken der Struktur ausgehender Ansatz. Angestrebt wurde formale, konstruktive und räumliche Klarheit mit den Materialien Stahl, Glas und Beton. Meisterwerke mit weitreichendem Einfluss waren dabei etwa die Bauten des mittlerweile in den USA tätigen…

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Architektur als Experiment: Haus Gmür

Führung: Reto Gmür, Architekt. Das eigene Wohnhaus von Silvia Gmür ist einer der ersten Bauten in der langjährigen Karriere der 2022 verstorbenen Architektin. Das von der Strasse zurückversetzte, 1979 fertiggestellte Wohnhaus ist auf den ersten Blick ein fantasievolles Raumgebilde aus zackenförmigen Baukörpern und verschiedenen Materialien, die in reizvollen Kontrast zueinander, aber auch zum Grün der…

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Kompakt, funktional, raffiniert: Umbau eines Reihenhauses

Führung: Yves Morin, Architekt, und Matthias Indermaur, Bauherrschaft. Das Reihenhaus, erbaut 1954 von Blatter & Strohmeier aus Basel, ist Teil einer sechsteiligen, weitgehend intakten Häuserzeile. Auf der Ostseite grenzt es an schmale Vorplätze, die es von der Strasse trennt, während auf der Westseite Gartenstreifen aneinandergereiht sind. Der Grundriss ist so gut durchdacht, dass 2020 beim…

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Denkmalpflege im Dialog – Entlang der Burgstrasse

Führung: Jonathan Büttner und Marc Rohr, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Die Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt hat 2023/24 das Inventar der schützenswerten Bauten der Gemeinde Riehen überarbeitet. Dabei wurde ein dialogischer Ansatz verfolgt: Zum einen unterstützte ein Beirat mit Fachpersonen und Interessensvertretern die Denkmalpflege, zum andern organisierte das Inventarteam der Denkmalpflege Quartierrundgänge, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern…

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Denkmalpflege im Dialog – Im Kornfeld

Führung: Boris Schibler und Dirk Schmid, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Die Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt hat 2023/24 das Inventar der schützenswerten Bauten der Gemeinde Riehen überarbeitet. Dabei wurde ein dialogischer Ansatz verfolgt: Zum einen unterstützte ein Beirat mit Fachpersonen und Interessensvertretern die Denkmalpflege, zum andern organisierte das Inventarteam der Denkmalpflege Quartierrundgänge, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern…

Mittagskonzert: Auf der Suche nach Freiheit – eine Reise quer durch Europa bis nach Basel

Im Revolutionsjahr 1789 reiste der dänische Schriftsteller Jens Baggesen auf der Suche nach Freiheit durch Dänemark, Deutschland und Frankreich nach Basel – und erst hier in der Schweiz meinte er zu finden, was er suchte: wahre Freiheit. Satu Blanc und Daniel Schneller lesen und erzählen aus Baggesens Reiseberichten, während das Kammerorchester die «Simmelibärg-Suite» von Helena…

Serientermine

Vom Landgut zur Musikschule

Führung: Johanna Stammler, Kunsthistorikerin. Das für den Basler Gewürzhändler Daniel Elbs-Birr 1694/95 als Landsitz erbaute Haus erlangte 1752 im Auftrag des Strumpf- und Indienne-Fabrikanten Samuel Heusler-Burckhardt seine heutige Gestalt. Der von der Strasse zurückgesetzte, zweigeschossige Bau mit steilem Krüppelwalmdach tritt denn auch mit spätbarockem Habitus in Erscheinung. Die Liegenschaft ging 1976 in den Besitz der…

Serientermine

Ein Wohnhaus des Neuen Bauens: Beispielhaft gestaltet – vorbildlich saniert

Führung: Stephan Meyer und Jonas Staehelin, Staehelin Meyer Architektur. Hermann Baur (1894–1980) zählt zu den bedeutendsten Schweizer Architekten des 20. Jahrhunderts. 1927 hatte er sein eigenes Büro in Basel eröffnet und begann ein weitgespanntes berufliches Engagement zu entwickeln. Mit den ab diesem Zeitpunkt ausgearbeiteten Bauten und Projekten wurde Baur zu einem wichtigen Vertreter des Neuen…

Jazz Around the World: Denkmaltag-Ausklang mit dem Quartett Kariag

Zum beschwingten Abschluss des Denkmaltags lädt der im einstigen Ökonomiegebäude des Elbs-Birr’schen Landguts untergebrachte Musiksaal der Musikschule Riehen ein. Das Quartett Kariag bietet eine stimmige Palette musikalischer Farben, die aus verschiedenen Orten und Zeiten stammen. Eindrücke aus Ost und West verschmelzen und bringen neue Schattierungen hervor, die etwas über die kulturellen und musikalischen Hintergründe der…

Vom Musikzimmer in den Konzertsaal

Kammermusik der Vorklassik mit Studierenden der Violinklasse von Leila Schayegh, Schola Cantorum Basiliensis. Die Musik florierte in der Alten Eidgenossenschaft im 18. Jahrhundert. Städte beschäftigten Musiker, sogenannte Stadtpfeifer und Turmbläser, die für die Bevölkerung auf den Marktplätzen und von Türmen herab musizierten. Wandernde Theatertruppen unterhielten das Volk mit musikalischen Schauspielen, Kirchen und Klöster waren florierende…