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SUMMARY:Pittoreskes Mittelalter am Rheinsprung? – Das Haus zum Wilden Mann
DESCRIPTION:Führung: Frank Löbbecke\, Kantonale Denkmalpflege. \nEs muss eng geworden sein\, als ab 1431 tausende Menschen zum Konzil nach Basel zogen. So eng\, dass man überall\, wo Platz war\, neue Häuser baute. Strassen wurden verengt und selbst ungünstige Hanglagen bebaut. So auch am Rheinsprung\, wo um 1436 sechs Häuschen zwischen die Strebepfeiler der Kirchhofmauer von St. Martin eingefügt wurden. Das mittlere Haus zum Wilden Mann wurde vom «hinkenden Schneider» Jost Meyer bewohnt. Er floh 1444 wegen seiner Schulden aus der Stadt. Auch die folgenden Bewohner waren meist nicht sehr reiche Handwerker. Das Häuschen hat eine Grundfläche von gerade mal 16 m². Wegen der Vorkragung ist es in den beiden Obergeschossen etwas mehr. Die Fachwerkwände sind nach der Mode des 18. Jahrhunderts verputzt\, wie ehemals auch die Nachbarhäuser. Was heute pittoresk wirkt\, sollte 1905 aus hygienischen und städtebaulichen Gründen abgebrochen werden. In kleinen Gruppen können wir das Haus besichtigen.[Foto: Peter Heman\, Archiv Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt] \nAnmeldung für diese Führung ab 3. August
URL:https://www.basler-baukultur.ch/veranstaltung/2026-das-haus-zum-wilden-mann
LOCATION:Treffpunkt: Ecke Rheinsprung/Elftausendjungfern-Gässlein\, Rheinsprung 10\, Basel\, 4051\, Switzerland
CATEGORIES:2026 – Klein & fein,Anmeldung und Ticket notwendig
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